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IRAK-KONFLIKT

USA wollen Saddam-Gegner drillen

Die USA wollen bis zu 5000 irakische Regimegegner militärisch für einen Kampf gegen Saddam Hussein ausbilden. Präsident George W. Bush soll entsprechende Pläne bereits genehmigt haben.

Washington - Neben dem Kampftraining plant das Pentagon dem Bericht der "Washington Post" zufolge die Ausbildung von bis zu 10.000 Männern als Kundschafter, Berater, Dolmetscher oder Militärpolizisten für Gefangenenlager im Irak. Bush habe insgesamt 92 Millionen Dollar (94,6 Millionen Euro) dafür bewilligt. Die Ausbildung solle in einem nicht genannten Land außerhalb des Nahen Ostens erfolgen.
Zuvor hatte die US-Regierung bekräftigt, dass sie beim Ausbleiben "wirksamer" kollektiver Maßnahmen das Problem Irak "auf die eine oder andere Weise" allein lösen würde. "Der Präsident hat jetzt, morgen, übermorgen und an jedem künftigen Tag die Autorität, nach internationalem und nationalem Recht, zu tun, was er zur Verteidigung der US-Interessen für notwendig hält", sagte US- Außenamtssprecher Richard Boucher in Washington. "Nichts, was wir in den Vereinten Nationen tun, schmälert das." Die USA zögen aber eine Lösung über den Weltsicherheitsrat vor.

Boucher schloss eine zweite Uno-Resolution über eine Militäraktion nicht mehr generell aus. Die USA wollten eine "starke Resolution", die klarstelle, dass es für den Irak bei einer weiteren Nichteinhaltung der Uno-Forderungen Konsequenzen geben werde. Falls es dazu komme, "hoffen wir, dass der Rat versucht, mit dem Problem fertig zu werden."




US-Präsident Bush: Training für Saddam-Gegner

AP