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Nicht ohne meinen Mann
Mein Leben im Iran - Erinnerungen einer deutschen Frau

von Justine Harun-Mahdavi

Sehr geehrte, liebe Leser und Leserinnen,

der Iran sorgt im Moment wieder für Schlagzeilen. Das Land ist weiter denn je von einer demokratischen Staatsform entfernt und die Freiheit des Einzelnen und vor allem die der Frauen - zumindest so wie wir sie in der westlichen Welt verstehen - in keiner Weise gewährleistet. Doch Iran hat eine uralte Kultur, die Gastfreundschaft ist eines der höchsten Güter und es lohnt sich, mehr über das Land und die politischen Wirren zu wissen.

Eine Frau die weiß, wie es hinter den Kulissen aussieht, ist Justine Harun-Mahdavi. 1966
lernt die junge Krankenschwester in München den iranischen Maschinenbaustudenten Massoud kennen. Die beiden verlieben sich und heiraten. Nach Abschluss seines Studiums machen sich beide, zusammen mit ihrem Sohn Sasan, in einem vollbepackten Auto auf die tagelange Reise in den Iran. Justine wird von Massouds Familie mit offenen Armen empfangen und freundet sich mit so unterschiedlichen Frauen wie Massouds Großmutter, Mutter und Schwester an. Massoud, der schnell politische Karriere macht, wird Oberbürger-meister in Maschhad und Bürgermeister in Teheran. Justine und Massoud durchleben Höhen und Tiefen in den Provinzen und Städten Irans. 1975 wird ihre Tochter Mona in Teheran geboren.

Die Jahre 1968 bis 1979 stehen im Mittelpunkt dieser Erinnerungen. Wegen seines selbstlosen Engagements für Bildung und bessere Infrastruktur gerät Massoud zwischen die Mühlen unterschiedlicher Interessen. Er glaubt an den Reformwillen von Mohammad Reza Schah Pahlavi, doch Massoud wird Opfer von Palastintrigen und landet im Gefängnis. Justine kämpft erfolgreich für seine Freilassung. In der Übergangsregierung während der islamischen Revolution scheint sich das Schicksal Massoud Harun-Mahdavis zu wenden. Er wird stellver-tretender Verteidigungsminister. Doch als die Fundamentalisten an Boden gewinnen, ist sein Leben wieder bedroht. Er drängt seine Familie zur Ausreise.

Justine Harun-Mahdavi erzählt in "Nicht ohne meinen Mann" von ihrem Leben im Iran, von den dramatischen Ereignissen vor und nach der Revolution und von ihren Bekanntschaften mit hoher politischer Prominenz des Irans und anderer Staaten. Anders als Betty Mahmoody liebt Justine trotz allem dieses Land.

Dr. Massoud Harun-Mahdavi ist heute in Deutschland kein Unbekannter. Er ist Mitglied der oppositionellen iranischen Exil-Gruppierung "Jebhe Melli" und Mitherausgeber der Zeitschrift "Jebhe Melli" sowie Gründungsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Leben & Leben Lassen e.V. - zur Verwirklichung der Menschenrechte". Die Familie lebt heute in Unterschleißheim bei München.

Beste Grüße
Gina Ahrend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dienstag, der 21. November 2017